Der Lockdown bremst die Bettwanzen etwas aus aber Bettwanzen sind grundsätzlich auf dem Vormarsch

Die aufgrund der Coronapandemie etwas eingeschränkte Reisetätigkeit und Reiselust vieler Deutscher sorgt im Augenblick für eine kleine Bettwanzenpause in deutschen Betten.

Bei zukünftig steigender Reisetätigkeit wird der kleine Kamerad Bettwanze aber wieder öfter von sich reden machen. Wer ist denn die Bettwanze?

Es ist nicht lange her, da galten Bettwanzen fast schon als ausgestorben. Doch seit einigen Jahren sind sie wieder auf dem Vormarsch und rauben vielen Menschen den Schlaf.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Resistenzen gegen bestimmte Insektizide, erhöhtes Reiseaufkommen der Menschen, Unkenntnis zum Problem, ungeeignete Behandlungsmethoden und viele weitere Aspekte können hier aufgezählt werden.

  • Lateinischer Name: Cimex lectularius
  • Größe: ca. 0,5 cm (vollgesogen bis fast 1 cm)
  • Verbreitung: weltweit fast überall
  • Klasse: Insekten
  • Aussehen:
    • flacher rundlicher bis ovaler Körper
    • rotbraun, nach Mahlzeit rötlicher
    • Linien über Körper (leiterartig)
    • 6 Beine
    • kleiner Kopf mit 2 Antennen
  • Merkmale:
    • überwiegend nachtaktiv
    • saugen Blut
    • hinterlassen bei einigen Menschen stark juckende Bissspuren
    • können ca. ein Dreivierteljahr ohne Nahrung auskommen
    • lieben dunkle Ecken zum Verstecken

Einige typische Anzeichen für einen Bettwanzenbefall sind zum Beispiel:

– Bettwanzenstiche
– Lebende Bettwanzen
– Kotspuren
– Nymphenhäute bzw. tote Bettwanzen erkennen
– Blutspuren an der Bettwäsche
– Geruch (nur bei sehr starkem Bettwanzenbefall leichter zu erkennen)
– Bettwanzeneier (milchig glasige längliche Eier)

Wenn du definitiv sicher bist, dass es sich bei dir um Bettwanzen handelt, dann beginnt der nächste Schritt: Bettwanzen bekämpfen. Dafür sollte auf jeden Fall der Bettwanzenexperte beauftragt werden! Du selbst musst auch gut mitarbeiten, um den Befall in den Griff zu kriegen und zum Beispiel nach Anweisungen durch uns gut vorbereiten und auch nachträglich kontrollieren / beobachten, wenn wir bereits unsere Bekämpfung durchgeführt haben.